Reizdarmsyndrom

Sie sind nicht allein – jede/r Dritte leidet an Verdauungsproblemen

Es wird kaum darüber gesprochen, aber Schätzungen zufolge leiden mindestens 20% der Österreicherinnen und Österreicher zumindest einmal in Ihrem Leben am Reizdarmsyndrom. Frauen sind ca. doppelt so häufig betroffen wie Männer.

Viele Betroffene gehen nicht zum Arzt bzw. die Krankheit wird nicht erkannt, daher ist die Dunkelziffer bei Reizdarmsyndrom hoch. Dabei können Sie einen Reizdarm in den Griff bekommen – besonders mit der Unterstützung von VSL#3®.

Das Mikrobiom – Ihr persönliches Ökosystem

In unserem Darm leben ca. 100 Billionen Mikroorganismen, überwiegend Bakterien, die in ihrer Gesamtheit Darmflora oder Mikrobiom genannt werden.

Diese Arten schaffen ein Ökosystem im menschlichen Gewebe, einschließlich der Haut, Milchdrüsen, Plazenta, Samenflüssigkeit, Gebärmutter,Follikel, Lunge, Speichel und Magen-Darm-Trakt.

Die Forschung zeigt, dass die mikrobielle Vielfalt von Person zu Person variieren kann. Veränderungen in dieser Vielfalt können durch Ernährungsgewohnheiten, bestimmte Medikamente oder andere Umweltfaktoren entstehen.

REIZDARMSYNDROM – WENN UNSERE DARMFLORA DIE BALANCE VERLIERT

Bei Patienten mit Reizdarmsyndrom ist die normale Darmflora häufig verändert und nicht mehr im Gleichgewicht. Die Folge: Unser Magen-
Darm-Trakt kann seine Funktion nicht mehr zu 100% ausführen. Denn Darmbakterien erfüllen wichtige Aufgaben bei der Verdauung, der
Nährstoffverwertung und der Immunabwehr. So schützt die Darmflora davor, dass Nahrungsbestandteile und Krankheitserreger über die
Darmschleimhaut in die Blutbahn geraten können. Überwiegen die „schlechten“ Bakterien, ist die Barrierefunktion der
Darmschleimhaut gestört und das Immunsystem muss „Eindringlinge“ abwehren, indem es mit Entzündungsprozessen reagiert.

Dysbiose – gestörtes Gleichgewicht der Bakterien im Darm

Darüber hinaus hilft das Mikrobiom auch bei der Verdauung von Nahrungsmitteln, z.B. Ballaststoffen, und produziert dadurch Energie für die Darmzellen. Ein verändertes Mikrobiom kann somit die Darmtätigkeit beeinflussen.

Schon im frühen Kindesalter ist die Besiedlung des Darms ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Abwehrsystems. So helfen Darmbakterien bei der Unterscheidung von gut- und bösartigen Keimen und Eiweißen. Damit unterstützt die Gabe von „guten“ Bakterien die Wiederherstellung einer gesunden und natürlichen Balance der Darmflora, die z.B. durch das Reizdarmsyndrom ins Ungleichgewicht geraten ist.


WAS DER REIZDARM MIT UNS MACHT

Was der Reizdarm mit uns macht

Kennen Sie das Gefühl, wenn der Bauch kneift? Typisch für das Reizdarmsyndrom sind wiederkehrende Bauchschmerzen, die sich durch Stuhlentleerung verbessern. Viele Betroffene klagen auch über Blähungen – speziell nach dem Essen. Bauchkrämpfe, Völlegefühl, unvollständige Darmentleerung, Übelkeit und Kopfschmerzen sind weitere Symptome. Damit einhergehend verändert sich die Anzahl der Stuhlgänge – entweder kommt es zu Durchfall oder Verstopfung. Möglicherweise wird der Stuhl breiig, wässrig oder hart und klumpig etc.

Der Verlauf ist meist schleichend – selten kommt es zu einem plötzlichen Reizdarmsyndrom. Die Symptome sind sehr individuell und können einzeln, abwechselnd oder gleichzeitig auftreten.

Für eine Diagnose ist es wichtig, davor alle anderen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes auszuschließen. Von einem Reizdarmsyndrom spricht man, wenn die Symptome vor mindestens 6 Monaten begonnen haben und über die letzten 3 Monate immer wieder kommen. Ein Reizdarm stellt für alle Betroffenen eine Belastung im Alltag dar – auch für Familie, Freunde und Kollegen ist die Beeinträchtigung der Lebensqualität spürbar. Ein langer Leidensweg ist keine Seltenheit. Viele Untersuchungen und verschiedene Therapieversuche führen häufig zu Frustration und Verzweiflung.

Sie sind nicht allein: VSL#3® unterstützt Sie dabei, Ihr Gleichgewicht wiederzufinden.

STRESS – UNSER DARM REAGIERT SENSIBEL

Fühlen Sie sich gestresst? Unsere Psyche reagiert sensibel, wenn es um Überlastung, Angst, Ärger, Alltagsprobleme und Co geht. Diese Faktoren können zu Störungen im Magen-Darm-Trakt führen. Verstopfung, Durchfall, Sodbrennen und Blähungen sind die Folge. Diese Leiden können sogar chronisch werden, wenn Sie längere Zeit Stress ausgesetzt sind.

Ein weiterer typischer Auslöser kann die Ernährung sein. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, hastige Nahrungsaufnahme, ballaststoffarme Ernährung oder zu große Mahlzeiten bzw. gashaltige Mahlzeiten können das Reizdarmsyndrom auslösen.

Auch psychische Faktoren und Hormonveränderungen gehören zu den Risikofaktoren. Etwas 10% der Patienten erleiden eine funktionelle Magen-Darm-Störung nach einer Magen-Darm-Infektion oder nach einer Operation.

Hier finden Sie Tipps, wie Sie Ihre Darmflora auf dem Weg zurück ins Gleichgewicht unterstützen können.

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Häufig gestellte Fragen

KANN ICH VSL#3® WÄHREND DER SCHWANGERSCHAFT EINNEHMEN?

Sie sollten Ihren Arzt konsultieren, wenn Sie VSL#3® während der Schwangerschaft einnehmen möchten.

WARUM MUSS VSL#3® IM KÜHLSCHRANK AUFBEWAHRT WERDEN?

Die Bakterien in VSL#3® sind lebend und gefriergetrocknet. Um die Menge lebender Bakterien in einem VSL#3® Beutel zu erhalten, ist es wichtig, die Beutel bis zur Verwendung gekühlt (2 – 8 °C) zu lagern.

VSL#3® kann für insgesamt 7 Tage über seine gesamte Lebensdauer bei Raumtemperatur aufbewahrt werden, ohne dass die Qualität des Produkts leidet. Allerdings darf die Temperatur von max. 25 °C nicht überschritten werden.

WIE NEHME ICH VSL#3® EIN?

Rühren Sie den Inhalt eines Beutels VSL#3® in 200 ml Wasser, Joghurt, Apfelsaft oder ein anderes Kaltgetränk ohne Kohlensäure und trinken Sie dieses sofort im Anschluss. Verwenden Sie keine kohlensäurehaltige oder heiße Flüssigkeit!

IST VSL#3® FÜR VEGETARIER UND VEGANER GEEIGNET?

Ja, VSL#3® ist für Vegetarier geeignet und ist laktosefrei.